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Venenleiden: Besenreiser und Krampfadern entfernen ohne OP

Venenerkrankungen sind weit verbreitet. Vorwiegend Frauen, aber auch Männer sind davon betroffen. Gerade in der warmen Jahreszeit, wenn Röcke oder kurze Hosen aus dem Kleiderschrank geholt werden, haben es Venenkranke besonders schwer und leiden an den sichtbaren Veränderungen der Venen.

Man unterscheidet bei Venenerkrankungen zwischen Besenreisern und Krampfadern. Besenreiser sind direkt unter der Hautoberfläche liegende, sichtbare netz- oder fächerförmige Venen und treten hauptsächlich an den Beinen auf. Es handelt sich um erweiterte Venen, die als rot-bläuliche geschlängelte Gefäßstrukturen sichtbar werden. Obwohl medizinisch nicht bedenklich, stellen sie für viele Menschen ein kosmetisches Problem dar.

Krampfadern sind knotig erweiterte Venen. Hierbei handelt es sich nicht nur um ein ästhetisches Problem, sondern um einen Krankheitswert. Bei fortgeschrittenen Krampfadern kommt es in Folge einer Abflussstörung des Blutes zu einem erhöhten peripher-venösen Druck, meist im Bereich des Unterschenkels.

Neben dem kosmetischen Aspekt spielen aber auch, gerade bei Krampfadern, gesundheitliche Risiken eine Rolle. Bis vor wenigen Jahren wurden diese Beschwerden meist operativ behandelt. Dafür waren Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmittel erforderlich. Auf beides kann man heute meist verzichten. In der Invisis-Klinik werden Sie mit einem computergestützten Ultraschallverfahren untersucht. Das ist für absolut schmerzfrei und birgt keinerlei Risiken.

Die in der Invisis-Klinik durchgeführten Therapien zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie minimal-invasiv und komplikationsarm sind, keine Narben hinterlassen und eine sofortige Rückkehr in den gewohnten sozialen Rhythmus ermöglichen.

Fortschritte gibt es auch in der Therapie:
Behandlung von Krampfadern
•    Sie wollen keine Operation? Sie wollen möglichst keine Narben? Sie wollen keine Vollnarkose?
•    Sie wollen ambulant behandelt werden, keine Zeit verlieren und möglichst schnell wieder                    arbeiten?
•    Sie wollen eine komplikationsarme, minimal-invasive Therapie?

Dann informieren Sie sich bei uns über unsere neuen endovenösen Therapieformen, bei denen wir die Venen von innen heraus behandeln. Die Katheterbehandlung gewinnt in der Therapie der Krampfader-
erkrankung zunehmend Bedeutung und ersetzt die Stripping-Operation. In den USA werden bereits 80% aller Krampfaderoperationen in einer Kathetertechnik durchgeführt, während in Deutschland dies lediglich bei 5-10% der Patienten der Fall ist. Wir bieten Ihnen alle drei derzeit gängigen endovenösen Techniken zur Therapie Ihrer Krampfadern an. Welches Verfahren für Sie in Betracht kommt, das besprechen wir mit Ihnen ausführlich anhand der Untersuchungsergebnisse.

Schaumsklerosierung
Die Schaumsklerosierungs-Therapie ist eine ambulante, schnittfreie Therapie zur Beseitigung aller Krampfaderformen ohne Operation. Eine Narkose ist dabei nicht erforderlich. In die betroffenen Krampfadern wird mit einer feinen, dünnen Kanüle ein Arzneimittel eingespritzt, das den Sklero-
sierungsvorgang bewirkt. Die innere Venenwand löst sich auf, was über körpereigene Vorgänge zu einer Verklebung der Venen führt. Je nach Anzahl und Größe der zu behandelnden Krampfadern wird die Therapie in mehr als einer Sitzung durchgeführt. Bei größeren Venen wird das Verfahren ultra-
schallkontrolliert durchgeführt. Im Anschluss an eine Sklerosierung wird für einige Tage bis Wochen ein Kompressionsverband getragen.
Für die Therapie der großen Rosenvene, der größten oberflächlichen Vene, welche in Deutschland meist operiert wird, führen wir das Verfahren kathetergestützt durch.

Lasertherapie der Krampfadern
Bei der endovenösen Lasertherapie wird durch eine kleine Punktionsstelle ein Katheter in die Vene bis zur zu behandelnden Stelle eingeführt. Durch diesen Venenkatheter wird anschließend der nur ca. 2-3 Millimeter starke Laser eingeführt. Durch die Laserbestrahlung wird die Veneninnenwand erwärmt und somit gewollt geschädigt. Die behandelte Vene verklebt nach der Behandlung, wodurch sich die Vene verschließt. Die verschlossene Vene verhärtet sich zunächst, bildet sich im Verlauf einiger Monate komplett zurück und wird vom Körper abgebaut bzw. in Bindegewebe umgebaut. Im Gegensatz zur Verödung ist der Verschluss bei größeren Venen dauerhafter.

Venenbehandlung ohne Operation - VNUS®-Closure FAST Technik
Bei der VNUS®-Closure FAST Technik wird mit Hilfe von Radiowellen die Vene erhitzt, diese schrumpft dabei zusammen und verklebt. Diese Technik lässt sich sehr rasch und bei unterschiedlichsten Venen-
durchmessern anwenden.
Unter örtlicher Betäubung wird die Vene genau kontrolliert erhitzt. Das Verfahren besticht einerseits durch die Kontrollierbarkeit und andererseits durch die meist ausbleibenden blauen Flecke. Die Beschwerden nach dem Eingriff sind im Vergleich zum Laserverfahren geringer. Die Erfahrung mit diesem Prinzip der Venenbehandlung ist mit über 10 Jahren auch die längste aller kathetergestützten endovenösen Verfahren.

 

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